GfK-Familienstudie

Weltkindertag 2018: Zeit und Geld verursachen im Familienalltag die größten Sorgen

Von Franziska Gajek
20.09.2018 / 11:24 Uhr

Kinder sollten ein unbeschwertes Leben genießen. Wer würde dieser Aussage nicht zustimmen? Dass es Eltern schwerfällt, ihren Sprösslingen genau dieses zu bieten, zeigt jetzt eine repräsentative Studie, die die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von Procter & Gamble anlässlich des heutigen Weltkindertages durchgeführt hat.

Die wichtigsten Ergebnisse: Mehr als zwei von fünf Eltern (42 Prozent, siehe Infografik) klagen über eine zu große finanzielle Belastung. Kindergelderhöhung oder beitragsfreie Kitas scheinen da nur erste Schritte seitens der Politik, um gute Rahmenbedingungen für Deutschlands Nachwuchs zu gewährleisten. Jede fünfte Familie hätte gern mehr Geld für Lebensmittel zur Verfügung und wünscht sich sogar mehr Zeit zum Kochen und gemeinsamen Essen. Alleinerziehenden leiden erwartungsgemäß noch stärker unter finanzieller Belastung (52 Prozent).

Mit viel Sorge blicken Eltern auch 2018 noch auf die großen Herausforderungen: Geld, Zeit, Gesundheit, Haushalt, Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Auch Gesundheit ist ein großes Thema für Sorgen und Ängste: Zahlreiche Familien klagen über zu wenig Schlaf und Entspannung (30 Prozent). Der Zeitfaktor wiederum liegt hier erst an dritter Stelle der familiären Herausforderungen (33 Prozent). Bei Familien mit mehreren Kindern stellt Zeit im Vergleich die deutlich größte Herausforderung dar (49 Prozent), gefolgt von der finanziellen Belastung (39 Prozent) und dem Gesundheitsfaktor (31 Prozent).

Quality Time bleibt ein Fremdwort

Viele Familien wünschen sich mehr Zeit füreinander: 41 Prozent aller deutschen Familien finden zu wenig Zeit für Kinder, Partner, Freunde oder sich selbst. Die wenigste Zeit bleibt für Sport (40 Minuten), Hobbies (knapp eine Stunde) und Kochen (eine Stunde).

Speziell Zeit für das Vorlesen, für Ausflüge oder für das soziale Leben wird oft als zu knapp empfunden. Wenn es um die Kinder geht, wünschen sich Familien im Durchschnitt rund drei Stunden mehr Zeit für Ausflüge oder gemeinsames Essen, aber auch für Unterstützung bei den Hausaufgaben oder gemeinsames Spielen. „Mit der Studie wollten wir herausfinden, welche Herausforderungen Familien in Deutschland im Alltag zu meistern haben, um sie noch besser unterstützen zu können", sagt Kristina Bulle, die als Brand Director bei Procter & Gamble arbeitet.

Anlässlich des Weltkindertages legte heute parallel das Deutsche Kinderhilfswerk Zahlen vor, die irritieren. Denmach sind nur 56 Prozent der deutschen Bevölkerung der Meinung, dass Deutschland kinderfreundlich ist. Vor drei Jahren waren es noch 58 Prozent. Immerhin überlegt das Land Thüringen, den Weltkindertag am 20. September ab 2019 zum gesetzlichen Feiertag zu erklären. Eine Maßnahme, die sicherlich auf das in der GfK-Studie herausgearbeitete Zeitproblem einzahlen würde.

Gemeinsame Aktion: Den Alltag spielerisch meistern können - dazu wollen der FC Bayern München und Procter & Gamble beitragen.

Procter & Gamble selbst nutzt seine Partnerschaft mit dem Fußballverein FC Bayern München und startet unter dem Motto #FamilienChancen eine Aktion. Der Gedanke: Familien sollen wie ein eingespieltes Fußballteam funktionieren, in dem jedes Mitglied seine Rolle als Stürmer, Verteidiger, Torwart oder Trainer ausfüllt. Für jedes Liga-Tor, das der FC Bayern München an einem der 34 Bundesliga-Spieltage schießt, spendet Procter & Gamble 500 Euro. Die Kunden können Vorschläge für soziale Familienprojekte einreichen. Eine Jury wählt dann Projekte aus, die aus dem FC-Bayern-Tore-Budget unterstützt werden. Außerdem fließt im Aktionszeitraum für jeden Kauf eines Procter & Gamble-Produkts mindestens ein Cent an verschiedene soziale Familienprojekte und -organisationen.

"Familien sind der Kern unserer Gesellschaft und verdienen Anerkennung", sagt Gabriele Hässig, Geschäftsführerin Kommunikation & Nachhaltigkeit bei Procter & Gamble.   Copyright: P&G/Andreas Herzau

„In einer sehr dynamischen Zeit, in der sich unsere Gesellschaft durch Globalisierung und Digitalisierung verändert, müssen wir unsere sozialen Fundamente noch bewusster pflegen. Für den FC Bayern München hat der Familienwert eine große kulturelle Bedeutung. Deshalb unterstützen wir Procter & Gamble gerne bei #FamilienChancen und wünschen uns, gemeinsam dazu beizutragen, dass Familien in unserer Gesellschaft die Anerkennung und Hilfe erfahren, die sie verdienen", sagt Andreas Jung, Vorstand Marketing der FC Bayern München AG. „Soziales Engagement ist gelebter Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Unterstützt vom FC Bayern München machen wir uns für Familien stark. Familien sind der Kern unserer Gesellschaft und verdienen Anerkennung. Sie leisten Herausragendes – jeden Tag, rund um die Uhr, ohne Halbzeitpause. Mit #FamilienChancen möchten wir gesellschaftliche Anerkennung fördern und gleichzeitig Initiativen unterstützen, die Familien im Alltag unter die Arme greifen - dort, wo es nötig ist“, sagt Gabriele Hässig, Geschäftsführerin Kommunikation & Nachhaltigkeit bei Procter & Gamble.

Alle Infos hierzu findet ihr unter zusammen-fuer-familienchancen.de.

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