Tägliche Updates in einer herausfordernden Zeit

Norwegen führt Kennzeichnungspflicht für retuschierte Körper auf Social Media ein

Franziska Gajek
Von Franziska Gajek
01.07.2022 / 13:20 Uhr

Hier bekommst du dein tägliches News-Update in einer herausfordernden Zeit mit motivierenden Neuigkeiten, hilfreichen Informationen und persönlichen Einschätzungen aus dem styleranking-Experten Team. Außerdem werfen wir einen Blick ins styleranking (Home-)Office und stellen unsere Crew vor.

01.07.2022, 13:10 UhrNorwegen führt Kennzeichnungspflicht für retuschierte Bilder auf Social Media ein

Wer via Bildbearbeitung seine Haut glätten, die Schultern verbreitern, das Haar voluminöser zaubern oder gleich ein völlig neues Make-up auflegen will, muss das in Norwegen nun kennzeichnen, wenn es sich dabei um Werbung handelt. Dazu verabschiedet Norwegen heute ein neues Gesetz.

Um die Bearbeitung, z.B. bei werblichen Social Media-Postings kenntlich zu machen, führt Norwegen einen einheitlichen Hinweis-Button ein. Diesen müssen Werbetreibende und Influencer:innen verwenden, sobald das Erscheinungsbild von Personen digital verändert wurde. Zu den kennzeichnungspflichtigen Anpassungen gehören etwa Veränderungen von Körper- oder Gesichtsform, die Anpassung von Größe und Hautbild oder das Verbreitern oder Verschmälern von Schultern und Hüften.

Die Kennzeichnungspflicht richtet sich dabei an neue Medien, Creators und Werbetreibende, aber auch an klassische Medien. Wer sich nicht an die Pflicht hält, die eine gut sichtbare Kennzeichnung beinhaltet, riskiert ein Bußgeld.

28.06.2022, 11:30 UhrMarvin Undercover meldet sich mit neuem Influencer:innen-Prank zurück

Mit "Influencer werben für meinen Fake Film" macht YouTuber Marvin Undercover aktuell von sich reden. Nach seinem viel besprochenen Prank rund um die erfundene Gesichtscreme "Hydro Hype" lädt er nun zur Premiere seines Fake-Films "A Hole" und stellt damit Creators und ihr Management erneut auf die Probe. Wieder steht die Frage im Raum: Machen Influencer:innen alles für Geld?

Wer sich den ersten Teil des geplanten Coups anschaut, kommt schnell zu dem Schluss: Ja, machen sie. Allerdings zieht Marvin seinen Prank mit beachtlicher Professionalität auf. Es gibt Film-Plakat, Pressetext, Fake-Journalist:innen und ein Screening in einem der bekanntesten Kinos Berlin, samt Eventmanagement-Team.

Kann der Anspruch an Creators also wirklich lauten, dass sie vor jeder Aktivierung eine Investigativ-Recherche anstellen müssen
? Natürlich tragen Creators mit großer Reichweite Verantwortung, besonders für solche Inhalte, die sie auf ihrem Account bewerben. Die allermeisten werden dieser Verantwortung auch gerecht.

Ob nun ein durchprofessinonalisierter Prank die richtige Methode ist, Creators zu filtern, die nicht genau hinschauen, ist fraglich. Vor allem aber sollte eine solche Bloßstellung, die es für einige zweifelsfrei ist, wenigstens zu etwas Produktivem führen. Wir sind also gespannt auf Teil zwei und darauf, ob Marvin die Aufmerksamkeit nutzt, um beispielsweise Handlungsanweisungen zu teilen, die Creators künftig vor schädlichen Kooperationen schützen. Ansonsten liegt bei einer derart professionellen Umsetzung kein Prank mehr vor, sondern schlichte Bauernfängerei.

24.06.2022, 08:52 UhrAltersüberprüfung: Instagram testet in den USA drei Wege zur Authentifizierung von Minderjährigen

Instagram testet in den Vereinigten Staaten aktuell drei neue Funktionen, die der Altersüberprüfung dienen, wie t3n berichtet. Dazu können User:innen entweder eine Aufnahme ihres Ausweisdokuments oder ein Video-Selfie hochladen. Als dritte Option bietet Instagram die Bestätigung des Alters durch bereits registrierte Nutzer:innen über 18 Jahren an. Dazu sind insgesamt drei Bürgen notwendig.

Instagram baut mit diesen Hebeln eine zusätzliche Schranke für Nutzer:innen ein, die jünger als 13 Jahre alt sind. Bislang konnten Kinder und Jugendliche ihr Geburtsdatum bei Registrierung auf Vertrauensbasis angeben und entsprechend einfach einen eigenen Account erstellen.

Die Altersverifizierung soll zudem helfen, altersgerechten Content auszuspielen. „Wenn wir wissen, ob jemand ein:e Teenager:in (13–17) ist, bieten wir ihm eine altersgerechte Online-Erfahrung an, wie z. B. die standardmäßige Einrichtung privater Konten, die Verhinderung unerwünschter Kontakte von Erwachsenen, die er nicht kennt, und die Begrenzung der Möglichkeiten für Werbetreibende, ihn mit Anzeigen zu erreichen“ zitiert t3n die Begründungen seitens Instagram.

Nachdem Instagram erst kürzlich den neuen Familienbereich eingeführt hat, kündigt sich hier auch für den europäischen Markt der nächste Schritt in Sachen Kinder-und Jugendschutz an.

20.06.2022, 15:05 UhrWatch-Tipp: Influencer Marketing durch die philosophische Brille

Influencer Marketing und die Arbeit von Creators stehen im Fokus der aktuellen Folge Sternstunden Philosophie des SRF. Moderator Yves Bossart diskutiert hierzu mit Anna Miller, Journalistin, Autorin und Aktivistin und Wolfgang M. Schmitt, YouTuber, Podcaster Autor über verschiedene Aspekte der sozialen Medien und ihrer Stars.

In einem ausgewogenen Talk geht die Sendung den Erfolgsmechanismen von Influencer:innen auf den Grund und zeigt auf, warum Social Media bei aller Kritik auch Inseln der Unterhaltung im Alltag schafft. Anna Miller spricht sich dafür aus, Social Media nicht einfach als Internet-Phänomen abzutun, sondern wahrzunehmen, worauf Online-Inhalte in der realen Welt hinweisen. Auch kritische Punkte, besonders im Hinblick auf die mentale Gesundheit, bespricht die Runde.

Wer also tief in die Wirk-Mechanismen der sozialen Medien eintauchen möchte, ist hier eine Stunde bestens bedient.

17.06.2022, 14:00 UhrReels im Fokus: Diese Neuerungen führt Meta in Sachen Kurzvideos ein

Meta führt neue Tools ein, um die Erstellung, Bearbeitung und Verbreitung von Reels auf Instagram und Facebook zu vereinfachen.

Das Wichtigste für Facebook:

1. Facebook-Reels können nun mit Hilfe des Creator Studios vom Desktop-PC erstellt, veröffentlicht und geplant werden.

2. Einführung eines Desktop-Tools, dass es dir erlaubt, aus längeren Live-Videos Reels über das Creator Studio zu erstellen.

3. Facebook Reels unterstützt jetzt Voiceover für deine Aufnahmen, sodass du deine Videos kommentieren kannst.

Die wichtigsten neuen Tools für Instagram-Reels:

1. Die Länge der Reels wird auf bis zu 90 Sekunden verlängert.

2. Die Instagram-Story-Sticker (Umfrage, Quiz und Emoji) kannst du jetzt auch für Reels nutzen.

3. Ab sofort kannst du deine eigenen Audio-Inhalte importieren.

4. Mit der Funktion "Vorlage verwenden" kannst du gesehene Reels als Vorlage nutzen und deren Audio- und Clipsequenz übernehmen.

Es wird deutlich: Reels sind das am schnellsten wachsende Inhaltsformat und Video-Content ist unerlässlich. Marken und Creators sind gut beraten dies in ihrer Content-Produktion zu berücksichtigen und sich entsprechend professionell aufzustellen.

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